Derzeit arbeiten im Egon-Hofmann-Haus:
Laurien Bachmann | Clemens Bauder | Margit Greinöcker | Armin Haller | Eginhartz Kanter | Katharina Anna Loidl | Melanie Ludwig | Judy Mardnli | Florian Nörl | Edith Stauber

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Laurien Bachmann *1992 Gmünd/Kärnten

Porträt Laurien Bachmann, 2020

Studium Experimentelle Gestaltung, Kunstuniversität Linz (Abschluss 2017); Auslandssemester an der UDK Berlin und an der EKA Tallinn; Auszeichnungen u. a. START-Stipendium für Fotografie (BMKÖS 2020), Talentförderungsprämie für Fotografie Land Oö. (2020), Kulturförderpreis für bildende Kunst Land Kärnten (2020), Kunstförderstipendium für bildende Kunst der Stadt Linz (2019); zahlreiche Ausstellungs- und Residency-Beteiligungen im In- und Ausland. Laurien Bachmann lebt und arbeitet derzeit als freischaffende Künstlerin in Linz.
In ihren künstlerischen Arbeiten beschäftigt sich sich mit themen- oder ortsbezogenen Fundstücken und verbindet diese mit digitalen Medien wie Fotografie, Video und Sound. Thematische Ausgangspunkte sind dabei oftmals die Wahrnehmung spezifischer öffentlicher Räume oder ländlicher Topografien sowie persönliche und kollektive Erinnerungen. Beobachtungen auf diesen Feldern inszeniert sie meist in Form von Stand- und Bewegtbildern. In ihren Arbeiten changiert sie häufig an der Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit. [Porträtbild © privat]
www.laurienbachmann.com

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Melanie Ludwig *1985 Linz

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Ihre erste Liebe war der Comic und Narration spielt in ihrer künstlerischen Arbeit immer noch eine wichtige Rolle. Wie die Sprache ist Kunst eine Bewegung von innen nach außen, von mir zu einem (imaginären) Gegenüber. Die Arbeit mit Animationsfilm gibt Melanie Ludwig die Möglichkeit, stärker auf ihre Geschichten Einfluss zu nehmen, an der Malerei schätzt sie genau das Gegenteil: Referenzen verlieren ihre Bedeutung, die Malerei betritt als eigenständige Akteurin die Bühne und nimmt selbst die Zügel in die Hand.
melanie-ludwig.com

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Clemens Bauder *1986 Linz

Die Arbeiten von Clemens Bauder bewegen sich zwischen Architektur, Urbanismus sowie bildender Kunst und sind ortspezifisch, prozessorientiert sowie oft kollaborativ. Temporäre Architekturen und Installationen im öffentlichen Raum führten ihn bisher von Lissabon bis nach China. Als freier Kurator entwickelt Clemens Bauder vorwiegend interdisziplinäre und hybride Projekte mit dem Forschungsschwerpunkt öffentlicher Raum im urbanen wie ruralen Kontext. [Porträtbild © Florian Voggeneder]

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Florian Nörl *1989 Burglengenfeld

portrait Florian Nörl

Florian Nörl beschäftigt sich in seinem künstlerischen Schaffen neben grafischen Arbeiten, Fotografie, ortspezifischen Installationen, Skulpturen und dem Experimentieren mit verschiedenen Materialien hauptsächlich mit dem Thema „Textilstein“ – ein eigens entwickeltes Material, mit dem er die Grenzen des Mediums Textil in der Bildenden Kunst neu setzen möchte.
In einem Zusammenspiel aus plastischer und bildhafter Auseinandersetzung mit dem Material Textil findet der „Textilstein“ seinen Platz auf dieser Schnittstelle. Durch spezielle Bearbeitung und Technik ist die Haptik samtig und die Oberfläche lässt aus der Entfernung an Stucco lustro erinnern. Erst eine Berührung macht das textile Material begreiflich.
www.floriannoerl.art

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Katharina Anna Loidl *1978 Linz

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Studierte Kulturwissenschaften und Experimentelle Gestaltung an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz sowie an der École Supérieure d’Art & de Design Marseille-Méditerranée. Seit 2009 ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Fotografie, Video, Grafik und Installation tätig. In ihrem konzeptionellen Formenvokabular untersucht sie das verbindende Element des Abstrakten mit dem Gegenständlichen, des Historischen mit dem Zeitgenössischen, der ländlichen Natur mit urbaner Architektur. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen international ausgestellt.
lllk.at

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Armin Haller *1985 Linz

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Armin Hallers Vorlagen für seine am Realismus angelehnte Ölmalerei bedienen sich Bildinhalten aus seiner meist analogen Fotografie. Dabei behandelt er Themen aus seiner Biografie, seinem alltäglichen Leben, im Speziellen Erinnerungen, ungelöste Fragen, Rätsel und Mysterien, die ihm widerfahren sind, Seltsamkeiten, die eine gewisse Intensität in sich bergen. Es ist das Suchen und Finden eines Momentes – inszeniert oder zufällig festgehalten. Die Erzählung eines flüchtigen Augenblicks.
Studium der Malerei bei Ursula Hübner an der Kunstuniversität Linz. Mehrere Studienaufenthalte im Ausland, wie ein Erasmussemester in Porto. Artist in Residency im Salzamt Linz und Egon Schiele Art Centrum. Mitglied der Kunstschaffenden Oberösterreich.
www.arminhaller.at

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Edith Stauber *1968 Linz

Portrait_Edith_Stauber

Matura, Ausbildung zur Tischlerin, Filmvorführerin; 1993 – 2001 Studium an der Kunstuniversität Linz (Meisterklasse visuelle Mediengestaltung / Film und Video); Seit 2001 Arbeiten im Bereich Dokumentarfilm, Kurzfilm; Seit 2006 Arbeiten an der Schnittstelle von Film, Zeichnung und Malerei; Ausstellungs- und Festivalbeteiligungen sowie Fernsehausstrahlungen von Arbeiten; Landeskulturpreis OÖ, Sparte Film, 2008.
„In Edith Staubers Filmen dominiert eine Form der empathischen Zurückhaltung, die die Distanz und das Interesse gegenüber den Menschen und Objekten in angemessener Form zur Symbiose bringt. Eugenie Kain spricht sehr treffend von einem charmanten Realismus, der die ‚Qualität hat, nie in den Voyeurismus oder in die Denunziation abzugleiten.‘ Vielmehr eröffnet uns Stauber neue Einblicke in Welten, die wir alle zu kennen glauben.“ (Zitat: Markus Vorauer)
www.edithstauber.at

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Eginhartz Kanter *Mitte der 1980er Jahre

2014 Studium Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Klasse Prof. Yair Martin Guttmann, Kunst & Fotografie
2013 Auslandsjahr an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon
2011 Internationale Sommerakademie Salzburg, 2011, Klasse Bitter/Weber
2009 Studium Bildende Kunst, Experimentelle Gestaltung, Prof. Andrea van der Straeten und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz

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Margit Greinöcker

Margit Greinöcker absolvierte eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin und studierte Architektur an der Kunstuniversität Linz, 2000 begann sie mit dem Medium Film/Video zu arbeiten und begründete ihre interdisziplinäre Zugangsweise zwischen Architektur, bildender und Medienkunst, zwischen Theorie und Praxis. Inhaltlich erforscht sie die gelebte und gebaute Umwelt. So spannt ihre Arbeit einen Bogen von temporären Bauten bis hin zur filmischen Dokumentation von Lebens- und Arbeitsbedingungen in- und ausländischer Arbeitskräfte. 2013 erhielt sie den Gabriele-Heidecker-Preis. [Bild © Philippe Gerlach]
www.margitgreinoecker.at