Derzeit arbeiten im Egon-Hofmann-Haus:

Clemens Bauder | Cécile Belmont  | Gregor Graf | Margit Greinöcker | Armin Haller | Eginhartz Kanter | Katharina Anna Loidl | Melanie Ludwig | Florian Nörl | Edith Stauber

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Melanie Ludwig *1985 Linz

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Ihre erste Liebe war der Comic und Narration spielt in ihrer künstlerischen Arbeit immer noch eine wichtige Rolle. Wie die Sprache ist Kunst eine Bewegung von innen nach außen, von mir zu einem (imaginären) Gegenüber. Die Arbeit mit Animationsfilm gibt Melanie Ludwig die Möglichkeit, stärker auf ihre Geschichten Einfluss zu nehmen, an der Malerei schätzt sie genau das Gegenteil: Referenzen verlieren ihre Bedeutung, die Malerei betritt als eigenständige Akteurin die Bühne und nimmt selbst die Zügel in die Hand.

melanie-ludwig.com

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Florian Nörl *1989 Burglengenfeld

portrait Florian Nörl

beschäftigt sich in seinem künstlerischen Schaffen neben grafischen Arbeiten, Fotografie, ortspezifischen Installationen, Skulpturen und dem Experimentieren mit verschiedenen Materialien hauptsächlich mit dem Thema „Textilstein“ – ein eigens entwickeltes Material, mit dem er die Grenzen des Mediums Textil in der Bildenden Kunst neu setzen möchte.
In einem Zusammenspiel aus plastischer und bildhafter Auseinandersetzung mit dem Material Textil findet der „Textilstein“ seinen Platz auf dieser Schnittstelle. Durch spezielle Bearbeitung und Technik ist die Haptik samtig und die Oberfläche lässt aus der Entfernung an Stucco lustro erinnern. Erst eine Berührung macht das textile Material begreiflich.

www.floriannoerl.art

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Katharina Anna Loidl *1978 Linz

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Studierte Kulturwissenschaften und Experimentelle Gestaltung an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz sowie an der École Supérieure d’Art & de Design Marseille-Méditerranée. Seit 2009 ist sie als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Fotografie, Video, Grafik und Installation tätig. In ihrem konzeptionellen Formenvokabular untersucht sie das verbindende Element des Abstrakten mit dem Gegenständlichen, des Historischen mit dem Zeitgenössischen, der ländlichen Natur mit urbaner Architektur. Ihre Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen international ausgestellt.

lllk.at

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Armin Haller *1985 Linz

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Armin Hallers Vorlagen für seine am Realismus angelehnte Ölmalerei bedienen sich Bildinhalten aus seiner meist analogen Fotografie. Dabei behandelt er Themen aus seiner Biografie, seinem alltäglichen Leben, im Speziellen Erinnerungen, ungelöste Fragen, Rätsel und Mysterien, die ihm widerfahren sind, Seltsamkeiten, die eine gewisse Intensität in sich bergen. Es ist das Suchen und Finden eines Momentes – inszeniert oder zufällig festgehalten. Die Erzählung eines flüchtigen Augenblicks.
Studium der Malerei bei Ursula Hübner an der Kunstuniversität Linz. Mehrere Studienaufenthalte im Ausland, wie ein Erasmussemester in Porto. Artist in Residency im Salzamt Linz und Egon Schiele Art Centrum. Mitglied der Kunstschaffenden Oberösterreich.

www.arminhaller.at

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Edith Stauber *1968 Linz

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Matura, Ausbildung zur Tischlerin, Filmvorführerin
1993 – 2001 Studium an der Kunstuniversität Linz (Meisterklasse visuelle Mediengestaltung / Film und Video)
Seit 2001 Arbeiten im Bereich Dokumentarfilm, Kurzfilm
Seit 2006 Arbeiten an der Schnittstelle von Film, Zeichnung und Malerei
Ausstellungs- und Festivalbeteiligungen sowie Fernsehausstrahlungen von Arbeiten
Landeskulturpreis OÖ, Sparte Film, 2008

„…In Edith Staubers Filmen dominiert eine Form der empathischen Zurückhaltung, die die Distanz und das Interesse gegenüber den Menschen und Objekten in angemessener Form zur Symbiose bringt. Eugenie Kain spricht sehr treffend von einem charmanten Realismus, der die ‚Qualität hat, nie in den Voyeurismus oder in die Denunziation abzugleiten.‘ Vielmehr eröffnet uns Stauber neue Einblicke in Welten, die wir alle zu kennen glauben…“  (Text: Markus Vorauer)

www.edithstauber.at

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Eginhartz Kanter *Mitte der 1980er-Jahre

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2014 Studium Bildende Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Wien, Klasse Prof. Yair Martin Guttmann, Kunst & Fotografie
2013 Auslandsjahr an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon
2011 Internationale Sommerakademie Salzburg, 2011, Klasse Bitter/Weber
2009 Studium Bildende Kunst, Experimentelle Gestaltung, Prof. Andrea van der Straeten und Kulturwissenschaften, Kunstuniversität Linz

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Gregor Graf *1976 Wien

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Gregor Graf nimmt in seinen Arbeiten meist unmittelbar Bezug zu Raum und Umgebung, untersucht deren Eigenarten und geht ihrer Bedeutung und Geschichte auf den Grund. Seine Fotografien, Zeichnungen, Wandarbeiten oder Installationen entstehen ortsspezifisch in intensiver Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Gegebenheiten. Gregor Graf interessieren die Einzelbestandteile von Objekten und Bauwerken, die Brüchigkeit von Systemen. Er löst architektonische Komponenten aus ihrem Umfeld, um ihnen isoliert mehr Aufmerksamkeit zu verleihen, sie in neue Zusammenhänge zu stellen und damit konkret auf die aktuelle Situation zu verweisen.

www.gregorgraf.net

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Cécile Belmont *1975 Dieppe / Frankreich

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In ihrer Arbeit wendet Cécile Belmont verschiedene Werkzeuge und Techniken an, die sowohl Strategien der Kunst als auch des Design entlehnen – wilde Stickereien, Siebdruck auf Stoff, partizipatorische Projekte, Handlungen im öffentlichen Raum und Fotografie. Alle zusammen erlauben sie ihr, ihre Bilder in verschiedene Kontexte und Beziehungen zum Zuschauer zu bringen, von der Galerie auf die Straße und von der Straße in die Galerie.
Sie studierte Textildesign an der ESAA Duperré Paris / Malerei bei dem Maler Tulio de Sagastizabal in Buenos Aires, Argentinien / Textil- und Flächendesign an der Kunsthochschule Berlin Weißensee.

www.cecilebelmont.com

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Margit Greinöcker

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Foto: Philippe Gerlach

Margit Greinöcker absolvierte eine Ausbildung zur Technischen Zeichnerin und studierte Architektur an der Kunstuniversität Linz, 2000 begann sie mit dem Medium Film/Video zu arbeiten und begründete ihre interdisziplinäre Zugangsweise zwischen Architektur, bildender und Medienkunst, zwischen Theorie und Praxis. Inhaltlich erforscht sie die gelebte und gebaute Umwelt. So spannt ihre Arbeit einen Bogen von temporären Bauten bis hin zur filmischen Dokumentation von Lebens- und Arbeitsbedingungen in- und ausländischer Arbeitskräfte. 2013 erhielt sie den Gabriele-Heidecker-Preis.

www.margitgreinoecker.at